
Seit November 2000 besteht sie nun schon, die rührige Truppe der NAJU in Hamminkeln. Nun hat sie erstmals einen Vorstand und geht so gestärkt in die Zukunft.
Am 15. Januar 2009 traf sich die Gruppe und wählte sich ihr Leitungsteam.
Teamleiter ist Johanes Kleinherbers, sein Vertreter Markus Korthauer. Pascal Hothow und Torben Ressing teilen sich den Job des Bürowarts. Schriftführer ist Lukas Kleinherbers. Beisitzer im Leitungsteam sind Matis Ressing, Bastian Korthauer und Francesco Fiorenzo.
Mirco Wießmach führt durch die Station und hatte interessante Details über das Leben der Vögel zu berichten. So erfuhren wir, dass die meisten Eulen ihre Nester nicht selbst bauen und daher auf die Vorarbeit von Krähen und anderen Vögeln angewiesen sind. Sie übernehmen deren verlassene Nester.
Zur Müllsammelaktion "Wesel räumt auf" treffen sich Jahr für Jahr eine Menge Vereine, Kindergärten und Schulen. Mitten drin ist natürlich von Anfang an auch die Naturschutzjugend aus Wesel und Hamminkeln. Diesmal ging es an zwei Arbeitsstellen zur Sache.
Am 13. Juli 2007 machten sich 30 Kinder, Jugendliche und Betreuer auf die Reise in Richtung Schweiz. Es war die 21. Sommerfreizeit von naturbegeisterten NAJUs aus Wesel und Hamminkeln. 2003 waren wir zum letzten Mal in der Schweiz, und das war gleichzeitig auch die letzte Freizeit, die die Weseler- und Hamminkelner Naturschutzjugend noch getrennt verbracht hat. Seitdem sind wir in den letzten drei Wochen der Sommerferien immer zusammen unterwegs und freuten uns wieder mal auf die Zeit ohne Strom und technischen Schickschnack. Kein Handy, kein PC, kein Fernseher, aber viel, viel Natur und Spaß!
Den Blick fest auf die neunte UN-Naturschutzkonferenz in Bonn gerichtet, hat die Hamminkelner NAJU am Rosenmontagszug in Dingden teilgenommen.
Bei der Konferenz geht es darum, biologische Vielfalt für die Zukunft zu bewahren – und das in Zeiten des sich anbahnenden Klimawandels. Im Mai wird in Bonn diskutiert - die NAJU Hamminkeln präsentierte bereits karnevalistisch in Dingden ihre eigene Lösung.
6. Oktober 2007, 15:30 Uhr strahlend blauer Oktoberhimmel, Rigauds Busch in Hamminkeln:
8 kleine und 3 große Naturschützer suchen voller Tatendrang die passenden. Arbeitshandschuhe aus einer Kiste heraus. Leider sind von den Kindergrößen nur wenige da, aber das stört den echten Naturschützer nicht: im Notfall tun es auch 5 Nummern zu groß. Auf dem Programm steht heute mal wieder eine Müllsammlung in Rigauds Busch.
Obwohl der 24. Februar noch eindeutig zum Winter gezählt wird, nahm die NAJU Hamminkeln die milden Temperaturen zum Anlass für einen ersten Frühjahrsputz. Mit Mistgabeln und Mülltüten bewaffnet sollte das Wäldchen vom Zivilisationsmüll befreit werden. Der Termin war nicht ohne Grund in den späten Winter vorverlegt worden, wollte man doch die im Frühjahr brütenden Vögel nicht mit der Säuberungsaktion stören.
Vorher hatten wir uns allerdings ausgiebig die Ausstellung dieses sehr informativen Museums angeschaut. Pfiffig und trickreich wurde uns dort nämlich aufgezeigt wieviel Wasser so im alltäglichen Leben von uns Menschen benötigt wird. So gab es gleich mehrere Schaukästen und Anlagen die zum Ausprobieren und auch zum Spielen einluden. Auf diese Weise vermochten wir unverzüglich erkennen, welche Wege das Wasser nimmt bis es aus dem Wasserhahn kommt und bis es wieder im Fließgewässer ist.
Dreimal Urlaub im selben Ort. Dreimal sogar auf demselben Campingplatz. Wird das nicht langweilig? 47 junge Teilnehmer der diesjährigen NAJU-Sommerfreizeit aus Wesel und Hamminkeln können das locker mit Nein beantworten.
Zum zweiten Mal hieß es auf zum Natur-Wochenende und nach langen Überlegungen stand das Ausflugsziel fest: Der Dämmerwald.
Wenn man bei der noch recht jungen NAJU Hamminkeln bereits etwas „traditionell“ nennen kann, dann ist das die alljährliche Weihnachtsfeier. Sie ist „krönender Abschluss“ des NAJU-Jahres, bei dem alle unterschiedlichen Gruppen zusammenkommen, um in gemütlicher und auch etwas besinnlicher Atmosphäre in vorweihnachtlicher Stimmung zu feiern. Natürlich sucht man zu diesem Zweck nicht den Gesellschaftsraum irgendeiner Gaststätte auf, sondern ein altes Backhaus mitten im Hamminkelner Bruch.
In der ersten Hälfte der Sommerferien im Jahre 2001 machten wir uns auf. Cochem, an der Mosel war unser Ziel. Na ja, das grobe Ziel, wenn man es ganz genau nimmt, befand sich unser Zeltplatz bereits im Hunsrück, nämlich am Pfalzerhof der Familie Zens, unweit der Ortschaft Valwigerberg.
Insgesamt waren wir 25 Personen. Vom 11. bis 22. Juli 2001 erlebten viele der Teilnehmer zum ersten Mal wie es so ist, nur im Zelt unter freiem Himmel zu leben.
Zurück aus den Tiefen der Wälder im Hunsrück und des Tales der Mosel bot sich der NAJU Hamminkeln noch ein angenehm wärmerer und zugleich erlebnisreicher Spätsommer.